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Tag Archives: Wrack

U-Boot Wrack Attersee

Der Tauchgang am U-Boot

Das gesunkene U-Boot im Attersee stand schon wirklich lange auf dem Plan, doch leider hatten wir es nie geschafft dort tauchen zu gehen. Videos haben wir schon ein paar gesehen, aber selbst an so einer kleinen Attraktion zu tauchen ist dann doch noch einmal etwas anderes. (mehr …)

Untergang eines Tauchbootes

Ein Albtraum, welcher kein Taucher erleben möchte – der Untergang des eigenen Tauchbootes.

Tauchboot geht unter

Am 05. Mai 2016 ist dieser Fall tatsächlich eingetreten. Der Katamaran der Tauchbasis Shark Diving in Medulin konnte nicht mehr gerettet werden und versank in der Adria.
Doch was genau war geschehen?

Ein Bericht eines Teilnehmers: (mehr …)

Wracktauchen in Kroatien

Kroatien ist ein beliebtes Reiseziel – je nach ausgewählter Destination kann man mit kurzer Fahrzeit vor Ort sein und dabei natürlich sein gesamtes Tauchequipment mitnehmen.

Neben den normalen Rifftauchplätzen und kleinen Grotten sind die Wracks entlang der Küste, egal ob in der Gegend von Istrien, Split / Vis oder Dubrovnik besonders beliebt.

Wracktauchgang an der Baron Gautsch
Wracktauchgang an der Baron Gautsch

Das wohl bekannteste Wrack im Norden Kroatiens, an der Westküste Istriens, ist mit Sicherheit die am 13.08.1914 gesunkene „Baron Gautsch„, ein Österreich-Ungarischer Passagierdampfer mit einer Länge von 84,5 Metern. Auch wenn das Wrack bei einer Maximaltiefe von 41 Metern am Ende der Sporttauchgrenze liegt, ist es eines der beliebtesten Wracks im Norden Kroatiens. Als Tauchbasis hat sich Starfish in Vrsar bewährt, die immer unsere Wünsche erfüllen konnte.

 

Wrack der Vis
Wracktauchen an der Vis

Fährt man weiter an die Ostküste, kommt man zu Wracks im 60 Meter-Bereich, wie zum Beispiel die Vis, Kalioppi, Lina, Argo, MTB655 und vielen mehr. Auf Grund der Tiefe werden diese Wracks nicht mehr von jeder Basis angefahren, aber Maurizio von Krnicadive ist eine zuverlässige Anlaufstelle. Die Wracks sind wesentlich besser erhalten als die Wracks der Westküste, was wahrscheinlich auch daran liegt, daß sie einfach nicht so viel betaucht werden wie die flachen Wracks.

Tauchgang an der Kalioppi
Tauchgang an der Kalioppi

Auch die Kalioppi – ebenfalls ein Frachter der Liberty-Klasse, wie auch die Vis – liegt dort vor Ort, ebenfalls in einer Tiefe von 60m. Allerdings steht sie nicht aufrecht, und auch der Abstieg erfolgt in der Nähe einer Fährlinie, was das Tauchen dort etwas erschwert. Belohnt wird man aber dafür mit einem großartigen Erlebnis, egal ob von Außen oder einmal quer durch. Natürlich wird bei diesen Tiefen der Einsatz von Mischgas empfohlen!

 

Wer sich einen ausführlichen Überblick über die Wracks in Kroatien verschaffen möchte, dem empfehlen wir das Buch „Der Schatz der Adria„. Hier werden auf knapp 400 Seiten 56 Wracks in Kroatien beschrieben und mit über 500 Bildern und 60 Illustrationen ausführlich dargestellt. Das Buch ist perfekt geeignet, um Tauchgänge und Wrackauswahl zu planen.

Der Schatz der Adria
Buch über 56 Wracks in Kroatien

Das Buch kann im Tauchshop Nürnberg für € 55,- zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Wracktauchen Jura – Bodensee

Der Schaufelraddampfer JURA sank nach 10-jährigem Einsatz 1864 durch eine Kollision mit dem Dampfer „Stadt Zürich“ im Bodensee, unweit von Konstanz (DE) / Kreuzlingen (CH).

Trotz Nebelausguck, Signalhörnern und Ausweichmanöver konnte die Kollision am 12.02.1864 nicht verhindert werden, das Vorschiff der JURA wurde aufgerissen. Innerhalb von 4 Minuten sank das Schiff, es konnten sich jedoch alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf die „Stadt Zürich“ retten.

1953 entdeckte Ludwig Hain das Wrack in 39 Metern Tiefe, zufällig, auf der eigentlichen Suche nach einem Flugzeugwrack. Erst 1976 wurde das Wrack dann von Hans Gerber, auch bekannt als „Jura-Hans“, wieder entdeckt.

Der Regierungsrat des Kanton Thurgau hat 2004 die JURA als „Unterwasser-Industriedenkmal“ unter Schutz gestellt, um Wrack – und nach einigen Unfällen auch Taucher – zu schützen. Hier ein Auszug:

- Keine Ausfahrten bei Sturmwarnung.
- Verwendung von Grundgewichten, glatte Oberfläche und max. 12 kg.
- Positionierung neben dem Wrack.
- Möglichst kurze Verweildauer über dem Wrack.
- Kein Ankern im Umkreis von 100 Metern.
- Kein Ankerschleppen um das Wrack zu orten.
- Max. Grundzeit Luft 18 Min. / Gemisch 22 Minuten (Sicherheit)

Leider halten sich nicht alle Taucher und Bootsführer an die Regeln. Durch unsere wiederkehrenden Ausfahrten zu diesem Wrack konnten wir eine erhebliche Verschlechterung des Zustandes feststellen: Die Aufbauten sind eingebrochen, Löcher im Deck und nicht zuletzt die fehlenden Messingbuchstaben mit dem JURA-Schriftzug.

Am 11. Januar 2014 trafen wir uns wieder, um wieder einmal die Jura zu betauchen, ein paar Impressionen findet Ihr hier:

Technische Daten:

Länge: 46,3 Meter
Breite: 10,25 Meter

Tiefe: ~ 38 Meter