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Atemreglerkonfiguration – Sinn und Unsinn

Die saubere und logische Konfiguration der Atemregler wird immer wieder diskutiert, es gibt auch jede Menge (unmögliche) Lösungsvorschläge.

Hier möchten wir Euch eine gute Konfiguration vorstellen und erklären, weshalb es so konfiguriert wird. (mehr …)

Handzeichen beim Technischen Tauchen

Die gebräuchlichsten Handzeichen aus der Welt des Sporttauchens sollten eigentlich bekannt sein. Für das Technische Tauchen werden noch ein paar weitere Zeichen mit aufgenommen, um auch hier die Kommunikation zu vereinfachen. Besonders das Zahlensystem (zum Beispiel „wie voll ist Deine Flasche“) wurde ersetzt, „50 bar“ oder „100 bar“ gibt es nicht.

Handzeichen sollen möglichst mit einer Hand dargestellt werden können, diese kann dann bei Bedarf mit der zweiten Hand angeleuchtet werden oder aber man hat eine Hand für die Leine (Höhle / Wrack, oder auch Aufstiegsleine bei Strömung….).

Fangen wir mit den Zahlen an:

Handzeichen Zahlen Tec Tauchen

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Atemreglerkauf bei ebay

Tauchen ist ein schönes Hobby, aber es kostet auch etwas Geld. Natürlich hat nicht jeder gleich die nötigen Münzen übrig, um sich gleich die komplette Tauchausrüstung zu kaufen, daher liebäugelt man das eine oder andere Mal auch mit dem Gedanken, ein günstiges Ausrüstungsstück bei ebay zu „schießen“ – 3-2-1-meins klingt immer erst einmal verlockend, und die Angebote sind augenscheinlich auch wirklich günstig.

Wir haben das für Euch (mehr …)

Luftverbrauch beim Tauchen optimieren

Optimierung des Luftverbrauchs
Optimierung des Luftverbrauchs

Wie lange reicht denn eigentlich eine Tauchflasche? Diese Frage bekommen wir in fast jedem Tauchkurs gestellt. Der Luftverbrauch ist grundsätzlich von verschiedenen Faktoren abhängig, entscheidend ist auf jeden Fall Taucher und Tiefe.

Wieviel Luft ein Taucher braucht, wird in Litern als AMV (Atem-Minuten-Volumen) angegeben, bezogen auf die Wasseroberfläche, also bei 1 Bar Umgebungsdruck.

Die einfachste Methode ist das Messen des Verbrauchs. Hierzu macht man einen Tauchgang und begibt sich auf eine beliebige Tiefe (Beispiel: 20 Meter). Dann schaut man auf das Finimeter und merkt sich den Startdruck ab erreichen der Tiefe (Beispiel: 180 Bar). Dann taucht man zwanglos eine gewisse Zeit, wobei eine längere Zeitspanne auch ein genaueres Ergebnis liefert. In unserem Rechenbeispiel gehen wir mal von 10 Minuten aus. Dann schauen wir wieder auf’s Finimeter und merken uns den Enddruck (Beispiel: 140 Bar). Entscheidend ist nun natürlich auch die Flaschengröße, gehen wir mal hier von einer 12 Liter-Flasche aus. Während der beobachteten Zeitspanne solltet ihr ganz normal tauchen und Euch bewegen, aber dabei die Tiefe konstant halten.

Wir benötigen also (Druckdifferenz * Flaschenvolumen) / (Zeit * Umgebungsdruck)

AMV =
((180 Bar – 140 Bar) * 12 Liter) / (10 Minuten * 3 Bar) =
40 * 12 Liter / 30 Minuten =
16 Liter / Minute

Dies ist schon ein wirklich guter Wert, der aber gerade am Anfang einer Tauchkarriere unrealistisch und weit entfernt erscheint. Auch bei Anstrengung wie zum Beispiel Tauchen gegen Strömung, bei Arbeiten unter Wasser und auch bei Stress wird der Wert markant nach oben steigen.

Wie kann man solche Werte erreichen, bzw. was beeinflusst den Luftverbrauch?

1. Wasserlage & Ausrüstung
Der Wasserwiderstand ist natürlich bei waagrechter Wasserlage wesentlich geringer als in der all zu oft üblichen Seepferdchenstellung. Ein geringerer Wasserwiderstand bedeutet aber auch weniger Anstrengung, und somit weniger Luftverbrauch. Das betrifft auch Dinge, mit denen Du Dich während dem Tauchgang behängst: Kamera, große Tauchlampen, unpassende Trockentauchanzüge – alles, was den Wasserwiderstand erhöht, kostet Arbeit und Luft!

2. Ruhig bleiben
Nicht nur unnötiges Gehampel ist mit Anstrengung – und somit Luftverbrauch – verbunden, auch unnötige Aufregung, Angst, Unwohlsein und Stress verursachen einen größeren Verbrauch. Ruhig tauchen und ebenso ruhig und überlegt bleiben, sollten unter Wasser Probleme auftreten. Wenn ihr Euch unwohl fühlt, ändert die Bedingungen (verlassen der Tiefe, auftauchen, oder gar Tauchgang abbrechen) – man spart nicht nur Luft, sondern vermeidet auch Unfälle.

3. Fortbewegung
Optimierte Flossenschläge sind effektiv und sparen so gegenüber unkontrollierten Bewegungen natürlich Energie. Versuche ein Gefühl für den für Dich am Besten geeigneten Flossenschlag zu finden, versuche unterschiedliche Techniken und vergleiche den Kraftaufwand und die Effizienz – nutze die Gleitphasen!

4. Blei
Mit zu wenig Blei musst Du Dich anstrengen, runter zu kommen oder unten zu bleiben, bei zu viel Blei ist genau das Gegenteil der Fall. Optimiere Deine Bleimenge und versuche mit sowenig Blei wie nötig auszukommen, auch das unterstützt die Senkung des Luftbedarfs.

5. Tarierung
Die Punkte 1 und 4 haben schon damit zu tun, aber versuche zusätzlich, neutral tariert zu sein und benutze den Inflator nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Wenn Du ständig Luft ins Jacket (und/oder in den Trocki) lässt und kurz darauf die Luft wieder raus…. ein Teufelskreis, der auch viel Luft kosten kann. Gleiche geringes Auf und Ab lieber über die Atmung aus, denn atmen musst Du ja sowieso.

Sparatmung
Bitte versucht nicht, mittels Sparatmung oder Atemkontrolle den Luftverbrauch zu senken, der Körper braucht die Luft, und einzig Kopfschmerzen und Schwindel sind die Antwort Deines Körpers auf Sparatmung – meist gepaart mit anschließenden heftigen Atemzügen. Nichts gespart, aber keinen Spaß am Tauchen.

Mithalten
Wenn der Luftverbrauch höher ist, heißt das nicht zwangsweise, das Du kürzer tauchen musst. Viele Tauchbasen verleihen auch größere Tauchflaschen, zum Beispiel 15 Liter, auch in den warmen Regionen wo es normalerweise nur die 80cft Aluflaschen gibt. Sicher kosten diese Flaschen ein paar Euro mehr Leihgebühr, aber auf den Tauchurlaub umgeschlagen ist es dann doch ehr lächerlich. Wer eigene Flaschen – vielleicht auch Doppelgeräte – bevorzugt, findet günstige Angebote in unserem Onlineshop.

 

 

Pig Tail selber bauen

Cookies und Linemarker möchten beim Höhlentauchen sinnvoll verstaut werden – die schönste Lösung hierfür ist ein „Pig Tail“ – ein Stück Bungee, auf welchem die Marker aufgefädelt werden können.

Vorab: Die Stärke des Bungees ist natürlich abhängig von den eingesetzten Markern. Für die Halcyon-Marker ist ein 6mm Bungee passend.

Benötigtes Material:
1 Boltsnap (75mm)
20cm Bungee
Schnur + helfende Hand, alternativ Kabelbinder
Schrumpfschlauch
Feuerzeug

1 Zuerst das Bungee durch die Öse am Boltsnap ziehen. Auf etwas Überstand achten, damit die helfende Hand das Bungee dehnen kann – nur dann hält es vernünftig bei der „Schnur-Variante“.
2 Das Bungee dehnen, und dabei zuerst eine lange Schlaufe parallel zum Bungee legen. Beginnend am Auge des Karabiners die Schnur mehrmals um das gedehnte Bungee wickeln, bis zur Schlaufe.
3 Die überstehende Schnur auf Aug-Seite anziehen, bis sich die Schlaufe gegenüber an den Bungee gezogen hat. Dann Schnur mit etwas Überstand auf beiden Seiten abschneiden und die Enden zu einem Klumpen verschmelzen. Nun muss das Bungee nicht mehr auf Spannung gehalten werden.
4 Das überstehende Bungee-Ende kann nun abgeschnitten werden. Schrumpfschlauch über die Leine ziehen und heiß schrumpfen.
5 Am anderen Ende des Bungee noch einen Knoten, damit die Linemarker nicht vom Band rutschen.

Zum Auffädeln der Marker das Bungee einfach leicht dehnen – dadurch wird es dünner und die Marker können leichter eingeklippt werden. Nicht vergessen, die Marker mit Eurem Namen, Initialen o.ä. zu kennzeichnen. Das Pig Tail kann nun schön in den linken Brust-D-Ring geclippt werden.

Boltsnap richtig anbinden

Wie befestige ich denn den Boltsnap an der Lampe, Backup-Lampe, am Longhose, Finimeter….. wo auch immer.
Diese Frage wird immer wieder gestellt, deshalb hier mal eine kleine Doku wie das richtige Vorgehen hierzu ist.

Grundsätzlich empfehlen wir als Schnur eine ganz normale Caveline, wie sie auf jedem normalen Spool oder Reel verwendet wird.

  1. Schnur 2x durch das Auge des Boltsnaps und um den zu befestigenden Gegenstand wickeln.
  2. Leine überkreuzen
  3. Boltsnap umklappen
  4. Leine doppelt verknoten
  5. Enden kurz abschneiden
  6. Leinenenden verschmelzen und festdrücken

Natürlich sollte man diese Verbindung auch regelmäßig kontrollieren, nicht das sich die Schnur irgendwann durchscheuert und man deshalb Ausrüstung verliert.

Blei für Hollis SMS 50

Die seitlichen Bleitaschen des Hollis SMS 50 Sidemount Systems sind sehr klein, was bedeutet daß man kein herkömmliches Blei hineinstecken kann.

Wir waren lange auf der Suche und haben nun eine Bleistange gefunden, welche eigentlich für eine Bleitasche (Verwendung als V-Weight in Doppelgeräten) gedacht ist.

Durch entsprechendes Kürzen passt dieses Blei optimal in die vorhandenen Miniaturbleitaschen des Hollis Sidemount Riggs, auch das Gwicht lässt sich so beeinflussen.

Die Bleistange selbst ist 1.4kg schwer, man bringt aber bis zu einem Kilo Gewicht in die vorhandene Tasche.

Beziehen kann man die Bleistange in unserem Onlineshop www.tauchshop-nuernberg.de.