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Tag Archives: Bericht

Trockimanschetten nicht dicht?

Wer kennt das nicht – zu weite Manschetten am Trockentauchanzug? Latexmanschetten, die mit der Zeit weiter geworden sind, Silikonmanschetten die nicht kleiner verfügbar sind oder einfach zu dürre Arme? Es ist immer ärgerlich, wenn man im Trocki nasse Arme bekommt, aber dafür gibt es nun eine Lösung.

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U-Boot Wrack Attersee

Der Tauchgang am U-Boot

Das gesunkene U-Boot im Attersee stand schon wirklich lange auf dem Plan, doch leider hatten wir es nie geschafft dort tauchen zu gehen. Videos haben wir schon ein paar gesehen, aber selbst an so einer kleinen Attraktion zu tauchen ist dann doch noch einmal etwas anderes. (mehr …)

Scubakids räumen auf

Der Autor persönlich brachte uns ein Musterexemplar seines neuen Kinderbuchs „Scubakids räumen auf“ vorbei und bat uns, es einmal anzuschauen und bei Gefallen in unserem Laden zu verkaufen. Wir waren gespannt, denn schließlich gibt es nicht gar so viele Kinderbücher, die sich mit unserem Hobby beschäftigen. (mehr …)

Schnorcheln statt Tauchen: Easybreath Schnorchelmaske



Die Nachfrage nach den Easybreath Schnorchelmasken ist enorm, das Produkt scheint ein echter Renner zu sein – doch wie schnorchelt es sich damit wirklich? Steffi hat sie für uns getestet und schreibt hier über ihre Erfahrungen. Verkaufsargumente wie „Atmen durch die Nase“, „Panoramasicht“ und „beschlagfrei“ klingen gut, doch lest selbst: (mehr …)

Untergang eines Tauchbootes

Ein Albtraum, welcher kein Taucher erleben möchte – der Untergang des eigenen Tauchbootes.

Tauchboot geht unter

Am 05. Mai 2016 ist dieser Fall tatsächlich eingetreten. Der Katamaran der Tauchbasis Shark Diving in Medulin konnte nicht mehr gerettet werden und versank in der Adria.
Doch was genau war geschehen?

Ein Bericht eines Teilnehmers: (mehr …)

Atemreglerkauf bei ebay

Tauchen ist ein schönes Hobby, aber es kostet auch etwas Geld. Natürlich hat nicht jeder gleich die nötigen Münzen übrig, um sich gleich die komplette Tauchausrüstung zu kaufen, daher liebäugelt man das eine oder andere Mal auch mit dem Gedanken, ein günstiges Ausrüstungsstück bei ebay zu „schießen“ – 3-2-1-meins klingt immer erst einmal verlockend, und die Angebote sind augenscheinlich auch wirklich günstig.

Wir haben das für Euch (mehr …)

Bergwerktauchen in Miltitz

Plan MiltitzDas Tauchen in Bergwerken ist immer wieder eine besonders aufregende, leider aber auch gefährliche Sache. Man befindet sich jederzeit in einer Umgebung, bei der ein direktes Auftauchen an die Wasseroberfläche nicht möglich ist.

Beim Bergwerk in Miltitz-Roitzschen handelt es sich um ein altes Kalkbergwerk, in welchem bis 1924 Kalk – und auch ein wenig Silbererz – abgebaut wurden. Während dem zweiten Weltkrieg diente das Bergwerk als U-Verlagerung für eine Benzinfabrik. Noch heute gibt es ca. 80-minütige Führungen durch das Bergwerk (http://www.kalkbergwerk.de/), und in den Wintermonaten kann es auch – sofern die Voraussetzungen erfüllt werden – auch betaucht werden.

Um in dem Bergwerk tauchen zu können, muss die Ausrüstung erst einmal zu Fuß in den Berg gebracht werden, am Besten mit einer geeigneten Karre. Im Bergwerk selbst gibt es für Taucher Anrödeltische, an denen das Equipment zusammengebaut und angelegt werden kann, und auch eine schöne Plattform für den leichten Ein- und Ausstieg in den überfluteten Bereich.

Die 6-Meter-Sohle hat einige Bereiche, in denen man den Kopf aus dem Wasser stecken kann. Von dort aus geht es an mehreren Stellen in den tieferen Bereich. Auf ca. 18m Tiefe ist ein langer Stollen, in dem ein künstliches Skelett liegt, die Adolf-von-Heynitz-Halle geht bis zu einer Tiefe von ~60m. Es sind noch viele Dinge aus der Bergbauzeit ersichtlich. Treppen, Loren, Werkzeuge, ein altes Fahrrad, alte Beschriftungen und mehr machen den Tauchgang interessant und abwechslungsreich.

Der Großteil ist bereits verleint, dennoch ist es empfehlenswert, neben ein paar Spools auch ein Reel mitzunehmen.

Im Jahr 2015 kam es leider zu einem tödlichen Tauchunfall im Bergwerk, worauf das Tauchen kurzfristig untersagt wurde. Mittlerweile ist das Tauchen in Miltitz wieder freigegeben, vom Betreiber wurden jedoch folgende Regeln zwecks dem Tauchen im Kalkbergwerk erstellt:

Voraussetzungen zum Tauchen im Alten Kalkwerk Miltitz Stand 11/2015

  • Full Cave Zertifizierung der anerkannten Verbände
    (GUE, IANTD, ANDI, PATD, TDI, RAB, NACD, NSS, ISE)
  • Gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung
  • Tauchunfallversicherung für technisches Tauchen
    (z.B. DAN, AQUAMED, VDST)
  • Logbuchpflicht (Nachweis der letzten 30 Tauchgänge)
  • Unterschriebener Haftungsausschluss

Bei Tauchgängen mit geplanten Tiefen über 30m muss mindestens 10 Tage vorher eine Anmeldung des geplanten Tauchganges erfolgen, außerdem erforderlich:

  • Bei Tauchgängen mit O2 angereicherten Gemischen
    Nitrox Zertifikation o.g. Verbände
  • Bei Tauchgängen mit TMX Gemischen
    Trimix Zertifikation o.g. Verbände
  • Bei Tauchgängen mit Kreislaufgeräten
    – Rebreather Zertifikation für das benutzte Gerät
    – Deutsche Bauartzulassung für das benutzte Gerät

Solotauchgänge sind verboten.
Unautorisierte Ausbildung ist verboten.
Die Benutzung von Scootern ist verboten.
Die Benutzung von Urinalventilen ist verboten.

Teams, die mit TMX tauchen, müssen ein Gerät mit den entsprechenden Gasen zusätzlich
bereitstellen, das bis zur Beendigung des Tauchgangs am Einstieg für Rettungszwecke verbleibt.

 

Der Grüne See

 

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Das Tauchen im Grünen See (Tragöß, Österreich) wurde lange Zeit als absoluter Geheimtipp behandelt. Wenige Taucher wussten von diesem See, der meist nur im Mai und Juni zu betauchen war, zur übrigen Zeit war der Wasserspiegel einfach zu niedrig. Doch dann, wenn der Schnee der umliegenden Berge schmilzt, steigt der Wasserstand auf bis zu 9 Meter, und was sonst Wanderwege sind, wird vom glasklaren, bitterkalten Wasser überspült.

Als taucherisches Highlight sind neben der ehemals unsagbar guten Sicht die Bank und Brücke bekannt, welche vollständig überflutet werden. Wäre es nicht so kalt, könnte man meinen man taucht im Meer.

Doch im Oktober 2015 kam es zu einem für Taucher erschreckenden Entschluss:

Liebe Taucher!

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass das Tauchen im Grünen See aus naturschutzrechtlichen Gründen in Zukunft nicht mehr möglich sein wird.
Die Entscheidung erfolgte aus folgenden Gründen:
„Nach genauer Prüfung der verschiedenen Fachgutachten und gesetzlichen Bestimmungen betreffend Natur- und Landschaftsschutz
ist die Eigentümerin des Grünen Sees, für alle Gesetzesverstöße und der sich daraus ergebenden Schäden alleine verantwortlich.
Als gesichert gilt, dass die Aufwirbelungen des Seebodens durch den Tauchbetrieb verursacht werden, und sich nach einiger Zeit
ein Sandbelag über dem Seegrund festigt und die leuchtende Farbe des Sees verloren gehen wird. Auch wird der dadurch geförderte Pflanzenbewuchs gefährlich.

Die bisher geduldeten Seenutzungen wie schwimmen, Boote, Luftmatratzen oder Hunde tragen zu einer Verunreinigung
dieses sensiblen Gewässers bei. Auch das muss unterbunden werden.“
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen,

Tourismusverband Tragöß – Grüner See

Wie konnte es hierzu kommen?

In den letzten Jahren war dieser See in so ziemlich jedem Tauchmagazin als Top-Spot, auch die neuen Medien wie Facebook & Co brachten den See auf den Radar eines jeden Tauchers.

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Die Anzahl der Taucher nahm drastisch zu, teilweise parkten über hundert Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße, alle wollten dort tauchen. Auch kamen durch die Masse leider sehr viele Taucher welche nicht tarieren konnten und die klare Sicht des so bekannten Sees ging verloren. Schnuppertauchen im Grünen See soll angeboten worden sein, Tauchkurse wurden dort durchgeführt. Von oben auf den See geblickt sah man nur noch Blasen, unter Wasser war von der berühmten Klarheit nichts mehr zu sehen.

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Letztendlich darf man sich als Taucher nicht über diese Entscheidung wundern, auch wenn es durchaus ärgerlich für alle ist.

Als Ausweichtauchplatz bietet sich in dieser Ecke Österreichs aber immer noch der Grüblsee an, welcher unserer Meinung nach der interessantere Tauchplatz ist – und auch kulinarisch das Tauchen in den Hintergrund stellt.

Letztendlich bleibt der Appell an alle Ausbilder: Bitte bringt Euren Tauchschülern nicht nur das Überleben bei, sondern zeigt wie man richtig im Wasser liegt und Flossen vernünftig einsetzt. Eventuell bleiben uns dann weitere Tauchverbote erspart.

Hollis Explorer Rebreather

Hollis Explorer eSCREin Rebreather für Sporttaucher – „macht so etwas Sinn?“ mag sich der eine oder andere im ersten Augenblick fragen. Er besitzt elektronische Komponenten, absolut einfach zu bedienen und sicher soll er sein…. Zugegeben, wir waren im ersten Moment auch nicht überzeugt von der Idee, aber schließlich kann man nur mitreden, wenn man das Gerät selbst getaucht hat.

Es folgte also der Anruf bei Hollis, wir bestellten zwei komplette Kreislauftauchgeräte, inkl. Flasche und dem optionalen CO2-Sensor – schließlich wollten wir uns vom Komplettsystem einen Eindruck machen.

Schon das Öffnen des Kartons hat uns positiv überrascht: Wir sehen erst einmal keinen Rebreather, sondern eine Transportbox aus Kunststoff, in der das Gerät ausgeliefert wird. Dies macht natürlich schon einmal einen hochwertigen Eindruck. Der kurze Check auf Vollständigkeit der Lieferung brachte uns aber erst einmal aus dem Konzept, denn das BOV (Bail-Out-Valve) war nicht dabei, das Kreislaufgerät somit nicht tauchfähig.

Hollis möchte mit dieser Vorgehensweise erreichen, daß nur auf dem Gerät ausgebildete Taucher auch mit dem Hollis Explorer ins Wasser gehen; das BOV wird an den Instruktor geschickt, bei dem man seine Ausbildung macht. Somit mussten wir dann noch ein paar Tage warten, bis wir das Gerät vollständig vor uns liegen hatten.

Der Kreisel selbst wird mittels Backplate und Harness getragen, was ja sowieso unsere liebste Art des Tauchens ist. Das Harness ist durchgehend und ohne Schnickschnack, es lässt sich schnell und gewohnt auf den Taucher einstellen. Die mitgelieferte Aluminium-Backplate ist aber unserer Meinung nach die falsche Wahl wenn es ums Tauchen in unseren kalten Gewässern geht, wo man ja auf Grund des Trockentauchanzugs eh ein paar Kilo mehr Blei benötigt.

Die Anbringung des Bleis wird später auch noch für Unmut sorgen: Am Kopf des Gerätes befindet sich eine Bleitasche, welche mit 4kg Blei bestückt werden kann, zur Justierung des Trimms. 4kg + Aluminiumbackplate reichen jedoch ganz sicher nicht aus, allerdings scheitern wir am Versuch ein P-Weight einzusetzen. Der Bolzenabstand des Gerätes ist leider 3mm zu kurz (und nicht änderbar), und unsere P-Weights haben keine Langlöcher (ebenso wie die dicken Stahlbackplates), so daß wir hier kurzfristig nicht den nötigen Abtrieb herstellen konnten. Alternative waren Bleistücke am Harness oder eben ganz klassisch: ein Bleigurt.

Aber zurück zum eigentlichen Rebreather. Chris Ullmann (IART) kam zu uns nach Nürnberg, um mit uns den Instruktor-Kurs auf dem Gerät durchzuführen.

Zuerst zerlegten wir das Gerät bis in alle Einzelteile, also Deckel runter, Gegenlungen ausgebaut, Schläuche abgeschraubt, Kalkbehälter und Elektronik auf den Tisch gelegt und sogar die Aufnahme für den Kalkbehälter und Elektronik schraubten wir ab, wie auch das ADV – dennoch blieb alles sehr übersichtlich.

Ein falsches Zusammenbauen schien aber gar nicht möglich zu sein, hier haben sich die Entwickler sicher etwas dabei gedacht.  Die Elektronik ist wasserdicht vergossen und arbeitet über Induktionsschleifen, der Flaschendruck wird mittels Funksender übermittelt. Neben Sauerstoffpartialdruck (3 Sauerstoffsensoren) und dem CO2-Gehalt (über den optionalen CO2-Sensor) wird sogar der Kalkbehälter zusätzlich an 5 Stellen über Temperatursensoren überwacht, worüber restliche Standzeit des Atemkalks abgeschätzt werden kann.

Auch von außen ist zu sehen, ob der Kalkbehälter eingesetzt ist, und auch der LED-Status des Headup-Displays leuchtet zusätzlich an der Seite des Kreislaufgerätes im Kopf der Elektronik und zeigt somit auch dem Buddy den aktuellen Zustand des Gerätes an.

Sensoren einbauen, O-Ringe fetten und den Hollis Explorer wieder komplett zusammensetzen war dann die Aufgabe, was auch wirklich einfach gelang.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Theorie, einer ausführlichen Einweisung in den mitgelieferten Computer und natürlich in die Predive-Checks, welche vor jedem Tauchgang unumgänglich sind.

An den folgenden Tagen folgten die ersten Tauchgänge mit dem Hollis Explorer Rebreather, und die Erfahrung war faszinierend. Ein sehr guter Atemkomfort, wie man ihn sicher nicht von jedem Kreislaufgerät kennt, überzeugte ebenso, wie die einfache Kontrolle und Handhabung des Systems. Wir lernten die Ergebnisse unterschiedlicher Einstellungen am Computer und bekamen wirklich sehr schnell ein Gefühl für das Tauchen mit diesem Rebreather.

Jeder, der einmal Kreislaufgeräte ausprobieren möchte und ausschließlich im Bereich bis 40 Meter Tiefe unterwegs ist, sollte dieses Gerät einmal probetauchen.

Zu beziehen ist das Kreislaufgerät in unserem Onlineshop Hollis Explorer. Die entsprechende Ausbildung zum Rebreather gibt es natürlich bei Tauchausflug.eu

31.10.15: Bilder ergänzt.

 

 

Erfolgreich: CMAS-Tauchlehrerausbildung

TauchlehrerEine Woche Vorbereitung, vom Tauchequipment zur Tauchphysik, über Tauchmedizin zur Ersten Hilfe und natürlich das Planen und Durchführen von Tauchgängen standen ebenso auf dem Plan wie die Perfektionierung des Tauchstils und das Demonstrieren von Übungen im Wasser.

Dann – nach genügend Zeit für individuelle Vorbereitung – ging es nach Nordhausen, wo die eigentliche Prüfung durchgeführt wurde. Neben unzähligen Tauchgängen mussten auch alle Teilnehmer Lehrproben in unterschiedlichen Themengebieten halten und natürlich eine schriftliche Prüfung absolvieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

4x CMAS TL *
1x CMAS TL **
1x CMAS TL ***

Ganz besonders freuen wir uns natürlich, daß unsere drei Assistenztauchlehrer die Prüfung bestanden haben und uns zukünftig auch weiter bei der Ausbildung unterstützen. Aber auch die anderen drei TL haben bereits ihr Aufgabengebiet in Tauchschulen und Vereinen gefunden.

Auch im Jahr 2015 wird es eine neue Tauchlehrerausbildung geben, bei Interesse könnt Ihr uns jederzeit gerne kontaktieren.