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Category Archives: Tauchausrüstung

Trockimanschetten nicht dicht?

Wer kennt das nicht – zu weite Manschetten am Trockentauchanzug? Latexmanschetten, die mit der Zeit weiter geworden sind, Silikonmanschetten die nicht kleiner verfügbar sind oder einfach zu dürre Arme? Es ist immer ärgerlich, wenn man im Trocki nasse Arme bekommt, aber dafür gibt es nun eine Lösung.

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Atemreglerkonfiguration – Sinn und Unsinn

Die saubere und logische Konfiguration der Atemregler wird immer wieder diskutiert, es gibt auch jede Menge (unmögliche) Lösungsvorschläge.

Hier möchten wir Euch eine gute Konfiguration vorstellen und erklären, weshalb es so konfiguriert wird. (mehr …)

Dive PINK!

Da haben die Taucherinnen ja schon oft danach gefragt – Farbe in der Tauchausrüstung, und vorzugsweise PINK 🙂
Wir haben uns unter den unterschiedlichen Herstellern einmal umgesehen und ein paar Produkte zusammengestellt:

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Schnorcheln statt Tauchen: Easybreath Schnorchelmaske



Die Nachfrage nach den Easybreath Schnorchelmasken ist enorm, das Produkt scheint ein echter Renner zu sein – doch wie schnorchelt es sich damit wirklich? Steffi hat sie für uns getestet und schreibt hier über ihre Erfahrungen. Verkaufsargumente wie „Atmen durch die Nase“, „Panoramasicht“ und „beschlagfrei“ klingen gut, doch lest selbst: (mehr …)

Atemreglerkauf bei ebay

Tauchen ist ein schönes Hobby, aber es kostet auch etwas Geld. Natürlich hat nicht jeder gleich die nötigen Münzen übrig, um sich gleich die komplette Tauchausrüstung zu kaufen, daher liebäugelt man das eine oder andere Mal auch mit dem Gedanken, ein günstiges Ausrüstungsstück bei ebay zu „schießen“ – 3-2-1-meins klingt immer erst einmal verlockend, und die Angebote sind augenscheinlich auch wirklich günstig.

Wir haben das für Euch (mehr …)

Trocki-Vergleich: DUI, Santi, Blackpearl

Welcher Trocki ist der Richtige – diese Frage stellen sich viele Taucher, vor allem dann, wenn sie mit verschiedenen anderen Modellen schon einmal auf die Nase gefallen sind.

Grundsätzlich gilt: Ein Trockentauchanzug muss sehr gut passen, denn die Paßform wirkt sich unwillkürlich auch auf den Tauchstil aus. Zu viel Luft in den Beinen oder Füßen erschwert das kopfüber-tauchen, generell zu viel Luft in Trockentauchanzügen erschwert die Tarierung und so weiter.

Die Auswahl der verglichenen Modelle hier ist nicht willkürlich: Wir wollten Anzüge, die es in möglichst vielen Größen gibt, also nicht nur S, M, L oder XL. Ein weiteres Argument war die Individualität bei der „Standardbestellung“ – die Auswahl der richtigen Schuhgröße zum Beispiel muss möglich sein, es hilft einfach nicht, wenn bei einem Größe L-Anzug pauschal Füßlinge in Größe 44 montiert sind. Zusätzlich müssen bei den hier verglichenen Trockis Maßanfertigungen optional möglich sein, gerade bei Damengrößen immer öfter notwendig. Ein weiteres Argument war die Wechselbarkeit der Manschetten – wie schnell reißt eine Hals- oder Armmanschette, dies kann eine Woche Safari wort-wörtlich ins Wasser fallen lassen. Und natürlich sollen es Anzüge sein, die wir auch selbst tauchen oder bereits getaucht sind.

Das alles hat uns zu dem Entschluß gebracht, die Anzüge DUI TLS 350, SANTI E.Motion und Blackpearl WX300 miteinander zu vergleichen. Andere Mütter haben sicher auch schöne Töchter – aber wir können ja nur zu Produkten schreiben, die wir vergleichbar vor uns haben – und auch schon getaucht sind.

Hierfür zuerst einmal der Vergleich der Ausstattung und Preise:

 

Modell: TLS 350 E.Motion WX 300
DUI TLS 350 santi Blackpearl WX300
Verfügbare Größen: Herren: 15,
Damen: 18
16 15
Material: Nylon / Butyl Rubber / Nylon Ripstop Nylon / Butylen / Polyester 260 g/m² Nylon / Butylen / Nylon 350 g/m²
Beintaschen: 2 2 2
Reißverschluss: Metall Kunststoff Metall / Kunststoff
Füßlinge*: Turbo Soles oder
Rock Boots
Flex Soles Fastboots
Ventile*: Apeks Apeks Sitech
Manschettensystem: DUI ZIP Sitech Sitech**
Schrittverstärkung: optional** Ja Ja
Gewicht: ~3,2 kg ~4,4 kg
Garantie: 7 Jahre 3 Jahre 2 Jahre
UVP: € 2454,00 € 1829,00 € 1828,14

* Andere Schuhtypen oder Ventile ggf. gegen Aufpreis möglich
** Die Option ist gegen Aufpreis verfügbar, wurde aber auf Grund eines Vergleichs mit in den UVP gerechnet.

Auf den ersten Blick treten hier preislich schon enorme Unterschiede auf, wobei die Verkaufspreise von DUI nicht so sehr stabil sind wie die der anderen beiden Hersteller. Somit befindet sich letztendlich alles auf einem ähnlichen Niveau, es spielt also alles in der gleichen (hohen) Liga.

Bevor wir auf die Anzüge an sich eingehen, hier erst einmal ein paar Worte zu den Ausstattungsmerkmalen / Optionen:

Beintaschen:

Lobenswert ist auf jeden Fall, daß mittlerweile jeder Hersteller seine Anzüge von Haus aus mit zwei großen Beintaschen ausliefert, also Taschen, in denen auch einmal eine Ersatzmaske, eine Boje und Spool oder mehr verstaut werden kann. Alle Beintaschen besitzen zudem ein zusätzliches Innenfach für Wetnotes, und haben eingearbeitete Gummibänder zum Einhängen der verstauten Ausrüstung. Sollte bei der Entnahme eines Gegenstandes weiteres Equipment mit herausrutschen, geht schon mal nichts verloren.

Santi und DUI bieten zusätzlich in Ihren Taschenklappen ein zusätzliches kleines Reißverschluss-Fach.

Reißverschluss:

Bislang ist DUI der Einzige der drei Hersteller, welcher auf den Einsatz des Kunststoff-Reißverschlusses (TIZIP) verzichtet. Die Metallversion hat den Nachteil, daß bei häufiger Nutzung kombiniert mit mangelnder Pflege Fäden gezogen werden, welche den RV mit der Zeit undicht machen. Negative Erfahrungen über den aktuell eingesetzten TIZIP findet man (leider?) noch nicht – aber dafür ist er wahrscheinlich auch noch nicht lange genug im Einsatz.

Füßlinge

Die teilweise an Anzügen verbauten „Gummistiefel“ sind Gotts ei Dank bei diesen Herstellern nicht zu finden. Ein ordentlicher Händler hat die unterschiedlichen Füßlinge in jeder Größe zur Anprobe lagernd, somit kann – auch an die Isolation angepasst – der richtige Füßling zum Anzug bestellt werden – bei allen drei Kandidaten ohne Aufpreis.

Welcher Füßling ist zu bevorzugen? Diese Frage muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Allerdings kann man sagen, daß bei schwer zugänglichen Tauchplätzen wie zum Beispiel Walchensee – Galerie die Rock Boots die bessere Alternative sind: Die Schuhe stützen den Knöchel mit und man spürt nicht jeden Stein, auf den man tritt. Rockboots benötigen meist auch größere Flossen, während in den übrigen Füßlingen oft bestehende Flossen weiterverwendet werden können. Hiermit sind automatisch auch die Vorteile der anderen Schuhtypen genannt.

Minuspunkte gibt es hier dennoch bei DUI, nämlich in Bezug auf die Qualität der Rock Boots: abgerissene Laschen und gebrochene Klemmen sind oft schon nach den ersten Tauchgängen festzustellen. Und – allerdings meist erst nach ein paar 100 Tauchgängen – scheuern die Boots bzw. die Klemmen die Neoprensocken am Anzug durch. Improvisieren kann man hier günstig: statt den Rockboots einfach herkömmliche Neoprenstiefen oder Chucks über die Neoprensocken ziehen. Aber in dieser Preisklasse?

Manschettensystem:

Ein schnelles, unkompliziertes Wechseln von Arm- oder Halsmanschetten kann einen Tauchurlaub retten. DUI ist der einizge Anbieter, welcher seine Anzüge nur noch auf extra Bestellung _ohne_ ZIP Seal System ausliefert. Santi und Blackpearl haben grundsätzlich eingeklebte Manschetten, verbauen aber auf Wunsch das Sitech Ringsystem (bei Santi sogar ohne Aufpreis).

Während sich die Armmanschetten bei beiden Systemen schnell und unkompliziert wechseln lassen, hat DUI mit seinem ZIP System an der Halsmanschette die Nase vorne. Für das Sitech System wird zusätzliches Werkzeug benötigt, mit dem der Spannring eingebracht wird; bei DUI reichen die Finger. Doch was wäre ein Vergleich ohne Betrachtung der Folgekosten? Ersatzmanschetten (Arm) bei DUI kosten das 4- bis 5-fache im Vergleich zu den Sitechmanschetten (Hals: immernoch das 3-fache). Dafür ist es bei DUI möglich, statt der Manschetten Handschuhe auf die gleiche Art einzubauen – diese wiederum sind die schönere Alternative im Vergleich zu den Sitech-Trockenhandschuhsystemen, welche in die passenden Ringe des Wechselsystems eingehakt werden müssen – was jedoch nicht immer auf Anhieb dicht ist.

Schrittverstärkung:

Klare Pluspunkte für Santi und Blackpearl. Ob diese Schrittverstärkung jedoch wirklich benötigt wird? Definitiv ja, wenn mit einem Tec-Wing mit Schrittgurt getaucht wird. Denn genau dieser Schrittgurt scheuert den TLS ziemlich schnell durch, die Beinbewegung reicht hier völlig aus, es muss noch nicht einmal gescootert werden.

Gewährleistung:

Spitzenreiter: DUI mit sieben Jahren Garantie auf Material und Verarbeitung, Santi gibt 3 Jahre und Blackpearl wälzt die Gewährleistung auf seine Händler ab, was das Minimum von zwei Jahren für Endkunden bedeutet. Nicht in die umfangreiche Gewährleistungsfrist fallen Reißverschlüsse, Manschetten oder Abnutzungserscheinungen in Folge von Gebrauch des Anzuges.

Material:

Der schwerste Kanditat macht auch gleichzeitig den stabilsten Eindruck, was jedoch leicht auf die Beweglichkeit Einfluss nimmt. Der TLS 350 wirkt nicht ganz so stabil, kann jedoch auch einiges ab, im Laufe der Zeit hatte er jedoch immer wieder mit kleinen Punktionen zu kämpfen. Der SANTI E.Motion macht zwar den empindlichsten Eindruck, allerdings hatten wir hier bisher keine Reklamationen oder Undichtigkeiten auf Grund von Materialverletzungen.

Nähte:

Die Nähte bei den Anzugstypen wurden unterschiedlich verarbeitet – während DUI noch auf das verkleben setzt, wird bei Blackpearl und Santi ein Tape bei hohem Druck und hoher Temperatur aufgepresst. Bilder folgen.

Paßform:

Alle Anzüge zeichnen sich durch eine hervorragende Paßform aus, auch wenn man bei keinem Hersteller nach der Größentabelle gehen sollte. Unterstützt werden alle drei Anzüge durch den Teleskoptorso und Hostenträger. Für Damen liegt hier der Pluspunkt bei DUI, da hier spezielle Damengrößen angeboten werden – die Anatomie einer Frau unterscheidet sich ja bekannter maßen von der der Männer. SANTI bietet seit diesem Jahr auch eine Ladies Edition an, allerdings liegen hier noch keine weiteren Informationen vor.

Letztendlich ist eine persönliche Anprobe für den Kauf ausschlaggebend, kombiniert mit passendem Unterzieher. Bei www.tauchausflug.eu könnt Ihr Euch über die Produkte informieren, vergleichen, anfassen und natürlich probieren.

Pig Tail selber bauen

Cookies und Linemarker möchten beim Höhlentauchen sinnvoll verstaut werden – die schönste Lösung hierfür ist ein „Pig Tail“ – ein Stück Bungee, auf welchem die Marker aufgefädelt werden können.

Vorab: Die Stärke des Bungees ist natürlich abhängig von den eingesetzten Markern. Für die Halcyon-Marker ist ein 6mm Bungee passend.

Benötigtes Material:
1 Boltsnap (75mm)
20cm Bungee
Schnur + helfende Hand, alternativ Kabelbinder
Schrumpfschlauch
Feuerzeug

1 Zuerst das Bungee durch die Öse am Boltsnap ziehen. Auf etwas Überstand achten, damit die helfende Hand das Bungee dehnen kann – nur dann hält es vernünftig bei der „Schnur-Variante“.
2 Das Bungee dehnen, und dabei zuerst eine lange Schlaufe parallel zum Bungee legen. Beginnend am Auge des Karabiners die Schnur mehrmals um das gedehnte Bungee wickeln, bis zur Schlaufe.
3 Die überstehende Schnur auf Aug-Seite anziehen, bis sich die Schlaufe gegenüber an den Bungee gezogen hat. Dann Schnur mit etwas Überstand auf beiden Seiten abschneiden und die Enden zu einem Klumpen verschmelzen. Nun muss das Bungee nicht mehr auf Spannung gehalten werden.
4 Das überstehende Bungee-Ende kann nun abgeschnitten werden. Schrumpfschlauch über die Leine ziehen und heiß schrumpfen.
5 Am anderen Ende des Bungee noch einen Knoten, damit die Linemarker nicht vom Band rutschen.

Zum Auffädeln der Marker das Bungee einfach leicht dehnen – dadurch wird es dünner und die Marker können leichter eingeklippt werden. Nicht vergessen, die Marker mit Eurem Namen, Initialen o.ä. zu kennzeichnen. Das Pig Tail kann nun schön in den linken Brust-D-Ring geclippt werden.

Boltsnap richtig anbinden

Wie befestige ich denn den Boltsnap an der Lampe, Backup-Lampe, am Longhose, Finimeter….. wo auch immer.
Diese Frage wird immer wieder gestellt, deshalb hier mal eine kleine Doku wie das richtige Vorgehen hierzu ist.

Grundsätzlich empfehlen wir als Schnur eine ganz normale Caveline, wie sie auf jedem normalen Spool oder Reel verwendet wird.

  1. Schnur 2x durch das Auge des Boltsnaps und um den zu befestigenden Gegenstand wickeln.
  2. Leine überkreuzen
  3. Boltsnap umklappen
  4. Leine doppelt verknoten
  5. Enden kurz abschneiden
  6. Leinenenden verschmelzen und festdrücken

Natürlich sollte man diese Verbindung auch regelmäßig kontrollieren, nicht das sich die Schnur irgendwann durchscheuert und man deshalb Ausrüstung verliert.

Rückruf Apeks zweite Stufe TX100

Apeks teilt mit, daß sich bei einem Aufschlag der Anschluss des P-Connectors an der zweiten Stufe lösen kann.

Von der Rückrufaktion sind die Stufen mit Seriennummern von 504xxx bis 908xxx betroffen.

Verbraucher sollen keinesfalls mit der betroffenen Stufe und Vollgesichtsmaske tauchen sondern den kostenlosen Austausch bei ihren Apeks Händler in Anspruch nehmen.

Originalmeldung des Herstellers hier.

Warum O2 Rebreather?

(c) InnerSpace Explorers

Sauerstoffkreislaufgeräte sind eigentlich schon fast in Vergessenheit geraten – aber sind sie wirklich „aus der Mode gekommen? Was bringen Sie, was leisten Sie?

Die Vorteile eines solchen Gerätes liegen eigentlich auf der Hand:

klein & handlich
Begründet durch die Abmessungen und das Gewicht eignet sich das Gerät für alle Tauchgebiete – egal ob man es im Flugzeug transportieren möchte oder man in den Alpen einen langen, beschwerlichen  Weg zum Bergsee gehen muss. Auch Frauen und Senioren, welche das Geschleppe der Ausrüstung nicht (mehr) mögen, ist es das optimale Tauchgerät.

blasenlos tauchen
Tauchen ohne Blasen ermöglicht nicht nur Unterwasserfotografen einen völlig neuen Zugang zu der Unterwasserwelt. Lebewesen werden unter Wasser nicht mehr durch das laute geblubber abgeschreckt und verscheucht – wie auf dem Bild zu sehen ist kommt man extrem nah an die Lebewesen heran.

Technisch Tauchen mit Sauerstoffrebreathern?
Auch Tec-Taucher haben die O2-Kreisel für bestimmte Einsätze entdeckt. Vor allem für das Absitzen langer Deko-Stopps in 6m Tiefe eignet sich ein O2-Kreislaufgerät.

Limits beim Sauerstoffrebreather:
Begrenzt wird man natürlich auf Grund der O2-Toxizität in der Tauchtiefe – mit maximal 10 Metern hat man zwar einen begrenzten Einsatzbereich, dieser ist jedoch meist der interessanteste an Riffen und im See. Weitere Limits hat man natürlich durch Sauerstoff-Vorrat und Kalkmenge.

Hier noch ein Interessantes Video über Auf- und Zusammenbau eines O2-Rebreathers und ein paar schöne Anwendungsbeispiele:

Ausbildung für Sauerstoffrebreather gibt es unter anderem bei InnerSpace Explorers.