Handzeichen beim Technischen Tauchen

Die gebräuchlichsten Handzeichen aus der Welt des Sporttauchens sollten eigentlich bekannt sein. Für das Technische Tauchen werden noch ein paar weitere Zeichen mit aufgenommen, um auch hier die Kommunikation zu vereinfachen. Besonders das Zahlensystem (zum Beispiel „wie voll ist Deine Flasche“) wurde ersetzt, „50 bar“ oder „100 bar“ gibt es nicht.

Handzeichen sollen möglichst mit einer Hand dargestellt werden können, diese kann dann bei Bedarf mit der zweiten Hand angeleuchtet werden oder aber man hat eine Hand für die Leine (Höhle / Wrack, oder auch Aufstiegsleine bei Strömung….).

Fangen wir mit den Zahlen an:

Handzeichen Zahlen Tec Tauchen

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Scubakids räumen auf

Der Autor persönlich brachte uns ein Musterexemplar seines neuen Kinderbuchs „Scubakids räumen auf“ vorbei und bat uns, es einmal anzuschauen und bei Gefallen in unserem Laden zu verkaufen. Wir waren gespannt, denn schließlich gibt es nicht gar so viele Kinderbücher, die sich mit unserem Hobby beschäftigen. (mehr …)

Dive PINK!

Da haben die Taucherinnen ja schon oft danach gefragt – Farbe in der Tauchausrüstung, und vorzugsweise PINK 🙂
Wir haben uns unter den unterschiedlichen Herstellern einmal umgesehen und ein paar Produkte zusammengestellt:

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Schnorcheln statt Tauchen: Easybreath Schnorchelmaske



Die Nachfrage nach den Easybreath Schnorchelmasken ist enorm, das Produkt scheint ein echter Renner zu sein – doch wie schnorchelt es sich damit wirklich? Steffi hat sie für uns getestet und schreibt hier über ihre Erfahrungen. Verkaufsargumente wie „Atmen durch die Nase“, „Panoramasicht“ und „beschlagfrei“ klingen gut, doch lest selbst: (mehr …)

Untergang eines Tauchbootes

Ein Albtraum, welcher kein Taucher erleben möchte – der Untergang des eigenen Tauchbootes.

Tauchboot geht unter

Am 05. Mai 2016 ist dieser Fall tatsächlich eingetreten. Der Katamaran der Tauchbasis Shark Diving in Medulin konnte nicht mehr gerettet werden und versank in der Adria.
Doch was genau war geschehen?

Ein Bericht eines Teilnehmers: (mehr …)

Tauchclub Nürnberg

Warum einen Tauchclub gründen? Interessengemeinschaften und Vereine gibt es viele. Aber natürlich ist nicht jeder Taucher Fan von Sitzungen, Radtouren oder Wanderausflügen – alles Dinge, die von Vereinen in unserer Umgebung angeboten werden.

Tauchausflug.eu gründete den Tauchclub Nürnberg aus mehreren Gründen:

  • Einsteigern die Möglichkeit geben, Tauchpartner zu finden
  • Tauchen gehen ohne eigenes Equipment
  • Durch Tauchlehrer begleitete Tauchgänge
  • Fort- und Weiterbildungen, teilweise kostenlos

Nur durch das Tauchen werden Anfänger sicher, und auch Fortgeschrittene Taucher haben Vorteile wie Nachlässe auf Weiterbildungen oder gar kostenlose CMAS** / CMAS*** Ausbildung.

Wir hoffen, mit diesem Club noch mehr Anreiz schaffen zu können um auch unsere heimischen Gewässer zu erkunden und natürlich regelmäßig und viel zu lernen und Routine zu erlangen.
Nur durch Erfahrung wird man ein guter, sicherer Taucher und kann geübt reagieren um Tauchunfälle zu vermeiden.

Eine Umfangreiche Aufstellung der Leistungen findet ihr unter Tauchclub Nürnberg.

 

Atemreglerkauf bei ebay

Tauchen ist ein schönes Hobby, aber es kostet auch etwas Geld. Natürlich hat nicht jeder gleich die nötigen Münzen übrig, um sich gleich die komplette Tauchausrüstung zu kaufen, daher liebäugelt man das eine oder andere Mal auch mit dem Gedanken, ein günstiges Ausrüstungsstück bei ebay zu „schießen“ – 3-2-1-meins klingt immer erst einmal verlockend, und die Angebote sind augenscheinlich auch wirklich günstig.

Wir haben das für Euch (mehr …)

Vorbereitung auf Technisches Tauchen

Tec-Tauchen NürnbergImmer wieder werden wir gefragt, wie man sich am Besten auf den Einstieg ins Technische Tauchen vorbereiten kann. Natürlich könnte man nun starr auf die Voraussetzungen der unterschiedlichen Verbände verweisen, aber auf Grund unserer umfangreichen Erfahrungen in diesem Bereich möchten wir doch einmal die wesentlichen Punkte zusammentragen:

Theorie:

Im Technischen Tauchen wird viel geplant und gerechnet. Hierzu ist zwingend notwendig, daß folgende – eigentlich schon in jedem vernünftigen OWD-Kurs vermittelten – Kenntnisse vorhanden sind: (mehr …)

Bergwerktauchen in Miltitz

Plan MiltitzDas Tauchen in Bergwerken ist immer wieder eine besonders aufregende, leider aber auch gefährliche Sache. Man befindet sich jederzeit in einer Umgebung, bei der ein direktes Auftauchen an die Wasseroberfläche nicht möglich ist.

Beim Bergwerk in Miltitz-Roitzschen handelt es sich um ein altes Kalkbergwerk, in welchem bis 1924 Kalk – und auch ein wenig Silbererz – abgebaut wurden. Während dem zweiten Weltkrieg diente das Bergwerk als U-Verlagerung für eine Benzinfabrik. Noch heute gibt es ca. 80-minütige Führungen durch das Bergwerk (http://www.kalkbergwerk.de/), und in den Wintermonaten kann es auch – sofern die Voraussetzungen erfüllt werden – auch betaucht werden.

Um in dem Bergwerk tauchen zu können, muss die Ausrüstung erst einmal zu Fuß in den Berg gebracht werden, am Besten mit einer geeigneten Karre. Im Bergwerk selbst gibt es für Taucher Anrödeltische, an denen das Equipment zusammengebaut und angelegt werden kann, und auch eine schöne Plattform für den leichten Ein- und Ausstieg in den überfluteten Bereich.

Die 6-Meter-Sohle hat einige Bereiche, in denen man den Kopf aus dem Wasser stecken kann. Von dort aus geht es an mehreren Stellen in den tieferen Bereich. Auf ca. 18m Tiefe ist ein langer Stollen, in dem ein künstliches Skelett liegt, die Adolf-von-Heynitz-Halle geht bis zu einer Tiefe von ~60m. Es sind noch viele Dinge aus der Bergbauzeit ersichtlich. Treppen, Loren, Werkzeuge, ein altes Fahrrad, alte Beschriftungen und mehr machen den Tauchgang interessant und abwechslungsreich.

Der Großteil ist bereits verleint, dennoch ist es empfehlenswert, neben ein paar Spools auch ein Reel mitzunehmen.

Im Jahr 2015 kam es leider zu einem tödlichen Tauchunfall im Bergwerk, worauf das Tauchen kurzfristig untersagt wurde. Mittlerweile ist das Tauchen in Miltitz wieder freigegeben, vom Betreiber wurden jedoch folgende Regeln zwecks dem Tauchen im Kalkbergwerk erstellt:

Voraussetzungen zum Tauchen im Alten Kalkwerk Miltitz Stand 11/2015

  • Full Cave Zertifizierung der anerkannten Verbände
    (GUE, IANTD, ANDI, PATD, TDI, RAB, NACD, NSS, ISE)
  • Gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung
  • Tauchunfallversicherung für technisches Tauchen
    (z.B. DAN, AQUAMED, VDST)
  • Logbuchpflicht (Nachweis der letzten 30 Tauchgänge)
  • Unterschriebener Haftungsausschluss

Bei Tauchgängen mit geplanten Tiefen über 30m muss mindestens 10 Tage vorher eine Anmeldung des geplanten Tauchganges erfolgen, außerdem erforderlich:

  • Bei Tauchgängen mit O2 angereicherten Gemischen
    Nitrox Zertifikation o.g. Verbände
  • Bei Tauchgängen mit TMX Gemischen
    Trimix Zertifikation o.g. Verbände
  • Bei Tauchgängen mit Kreislaufgeräten
    – Rebreather Zertifikation für das benutzte Gerät
    – Deutsche Bauartzulassung für das benutzte Gerät

Solotauchgänge sind verboten.
Unautorisierte Ausbildung ist verboten.
Die Benutzung von Scootern ist verboten.
Die Benutzung von Urinalventilen ist verboten.

Teams, die mit TMX tauchen, müssen ein Gerät mit den entsprechenden Gasen zusätzlich
bereitstellen, das bis zur Beendigung des Tauchgangs am Einstieg für Rettungszwecke verbleibt.

 

Der Grüne See

 

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Das Tauchen im Grünen See (Tragöß, Österreich) wurde lange Zeit als absoluter Geheimtipp behandelt. Wenige Taucher wussten von diesem See, der meist nur im Mai und Juni zu betauchen war, zur übrigen Zeit war der Wasserspiegel einfach zu niedrig. Doch dann, wenn der Schnee der umliegenden Berge schmilzt, steigt der Wasserstand auf bis zu 9 Meter, und was sonst Wanderwege sind, wird vom glasklaren, bitterkalten Wasser überspült.

Als taucherisches Highlight sind neben der ehemals unsagbar guten Sicht die Bank und Brücke bekannt, welche vollständig überflutet werden. Wäre es nicht so kalt, könnte man meinen man taucht im Meer.

Doch im Oktober 2015 kam es zu einem für Taucher erschreckenden Entschluss:

Liebe Taucher!

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass das Tauchen im Grünen See aus naturschutzrechtlichen Gründen in Zukunft nicht mehr möglich sein wird.
Die Entscheidung erfolgte aus folgenden Gründen:
„Nach genauer Prüfung der verschiedenen Fachgutachten und gesetzlichen Bestimmungen betreffend Natur- und Landschaftsschutz
ist die Eigentümerin des Grünen Sees, für alle Gesetzesverstöße und der sich daraus ergebenden Schäden alleine verantwortlich.
Als gesichert gilt, dass die Aufwirbelungen des Seebodens durch den Tauchbetrieb verursacht werden, und sich nach einiger Zeit
ein Sandbelag über dem Seegrund festigt und die leuchtende Farbe des Sees verloren gehen wird. Auch wird der dadurch geförderte Pflanzenbewuchs gefährlich.

Die bisher geduldeten Seenutzungen wie schwimmen, Boote, Luftmatratzen oder Hunde tragen zu einer Verunreinigung
dieses sensiblen Gewässers bei. Auch das muss unterbunden werden.“
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen,

Tourismusverband Tragöß – Grüner See

Wie konnte es hierzu kommen?

In den letzten Jahren war dieser See in so ziemlich jedem Tauchmagazin als Top-Spot, auch die neuen Medien wie Facebook & Co brachten den See auf den Radar eines jeden Tauchers.

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Die Anzahl der Taucher nahm drastisch zu, teilweise parkten über hundert Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße, alle wollten dort tauchen. Auch kamen durch die Masse leider sehr viele Taucher welche nicht tarieren konnten und die klare Sicht des so bekannten Sees ging verloren. Schnuppertauchen im Grünen See soll angeboten worden sein, Tauchkurse wurden dort durchgeführt. Von oben auf den See geblickt sah man nur noch Blasen, unter Wasser war von der berühmten Klarheit nichts mehr zu sehen.

(c) Tauchausflug.eu
(c) Tauchausflug.eu

Letztendlich darf man sich als Taucher nicht über diese Entscheidung wundern, auch wenn es durchaus ärgerlich für alle ist.

Als Ausweichtauchplatz bietet sich in dieser Ecke Österreichs aber immer noch der Grüblsee an, welcher unserer Meinung nach der interessantere Tauchplatz ist – und auch kulinarisch das Tauchen in den Hintergrund stellt.

Letztendlich bleibt der Appell an alle Ausbilder: Bitte bringt Euren Tauchschülern nicht nur das Überleben bei, sondern zeigt wie man richtig im Wasser liegt und Flossen vernünftig einsetzt. Eventuell bleiben uns dann weitere Tauchverbote erspart.